Eheberatung / marriage guidance

Laut einer Titelstory des Nachrichtenmagazins
"DER SPIEGEL" zur "vaterlosen Gesellschaft"
(47/1997, S. 101)
gibt es allein in Deutschland rund 2 Millionen Trennungs- und Scheidungskinder.
Rund ein Drittel dieser Kinder ist zum Zeitpunkt der Trennung jünger als drei
Jahre.
Bei diesen erschreckenden Zahlen muss die Frage erlaubt sein,
ob nicht in vielen Fällen eine voreilige Entscheidung ohne vorherige
intensive fachliche Beratung erfolgte,
und Interessen zumindest eines der Elternteile vor die des Kindes
bzw. der Kinder gestellt wurden.
DER SPIEGEL zitiert in diesem Zusammenhang eine Studie amerikanischer
Soziologen,
die begonnen haben, die Verheerungen einer vaterlosen Gesellschaft zu
untersuchen.
Demnach stammen in den USA aus vaterlosen Familien:
| 63 % |
der jugendlichen Selbstmörder |
85 % |
aller jugendlichen Häftlinge |
| 71 % |
der schwangeren Teenager |
71 % |
aller Schulabbrecher |
| 90 % |
aller Ausreißer und
obdachloser Kinder |
75 % |
aller Heranwachsenden in
Drogenentzugszentren |
| 70 % |
der Jugendlichen in
staatlichen Einrichtungen
|
Niemand bekommt mit der
Trennung einen Garantieschein ausgestellt,
dass sein Kind nicht auch irgendwann wegen nicht verarbeiteter Trennungsprobleme
in diesen Statistiken sozial auffällig gewordener Jugendlicher auftaucht,
und es gibt gute Zeiten und schlechte Zeiten.
Und für schlechte Zeiten gibt es Experten,
die einem zum Licht am Ende des Tunnels führen können.
Die folgende Adressliste wurde soeben eröffnet
und soll so vollständig wie möglich ausgebaut werden.
Weitere Adressvorschläge werden dankend aufgenommen!
... remember the promise you made ...
(Cock Robin)